Donnerstag, 23. September 2010

♥Zuversicht♥

...das ab heute in die richtige Richtung gelaufen wird, die habe ich jetzt.Der Weg des "Kleinsten" im "Hause Paulina" war eigentlich schon immer etwas steinig.Im Kindergarten wurde Alarm geschlagen,weil er nicht zählen konnte, dann ging es mal an einem Tag, aber am nächsten war alles weg.Es wurde auf eine Hörverarbeitungsschwäche getippt, also ging es zum Ohrenarzt 1, ein wirklich seeeehr guter Ohrenarzt (keine Ironie), die Untersuchung war aber ohne Befund - das Gehör gut.Hinzu kamen andere Schwierigkeiten,Krankengymnastik folgte mit Überweisung zu einem Institut,ein weiterer Hörtest - ohne Befund,aber mit Empfehlung zur Ergotherapie.Dort ist er heute noch regelmässig und hinzu kamen Übungen, die wir jeden Abend zuhause machen müssen (es wurde also schon ein bisschen "gefunden",wir waren etwas schlauer und konnten etwas helfen) und die Empfehlung die Ohren doch nochmal im Institut XY untersuchen zu lassen.Die Untersuchung dort dauerte Stunden, Hörtest - alles im Normbereich, Empfehlung die Ergotherapie weiter zu machen.....dann vor ein paar Wochen die Einschulung , er geht sehr gerne hin, aber es klappt nicht Ansatzweise weder mit lesen ,schreiben noch Buchstaben merken.....man hat dort das Gefühl, dass er nicht richtig hören kann ;o).Wir sollten doch mal.....Nein, dachte ich nein,nein,nein ,ich mache täglich die Übungen,habe Engelsgeduld bei den Hausaufgaben ,fördere wo ich kann und es ihm nicht zuviel wird,aber ich gehe zu keinem weiteren Ohrenarzt !Ich habe mich dann doch überzeugen lassen und wir hatten heute eine Untersuchung bei einer Therapeutin, die einen weiteren Hörtest mit ihm gemacht hat ,fragt mich nicht wo der Unterschied ist, aber es wird auf andere Dinge wie beim schulmedizinischen geachtet...
...herraus kam, das er die Buchstaben b,p,g und k gar nicht hören kann,das Gehörtes mit einer Verzögerung von 0,5 sec. im Gehirn ankommt und noch einiges mehr.Jetzt bekommt er unter anderem eine speziell auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Trainings- CD, die er täglich 10 min hören muss.Sie wird dem "Kleinsten" helfen,sein Defizite verschwinden zu lassen,das ganze nennt sich Klangtherapie und ich glaube es ist diesmal das Rchtige.Er hat zwar noch einige andere Baustellen (die Gott sei Dank heute erkannt und konkret benannt werden konnten) und die nächsten Monate werden mit Sicherheit seeeehr steinig, aber ab heute habe ich verstanden,wurde mir erklärt und weiß jetzt ganz genau was ich machen muss,das ist nach Monate langem "schwimmen" ein verdammt gutes Gefühl!Seid heute morgen "kaue" ich jetzt daran und muss darüber nachdenken, wieviel Glück man hat, wenn man endlich jemanden findet, der wirklich helfen kann und wieviele arme "Zwerge" vielleicht als blöd,unwillig oder sonst was hingestellt werden,weil sie einen Hörtest ohne Befund haben und trotzdem nicht alles hören können.Ich bin heute sehr nachdenklich, aber auch sehr zuversichtlich und dankbar.Es wird jede Menge Kraft kosten,aber ich bin mir sicher : Alles wird jetzt gut ;o)!Ich weiß, das war viel und lang ;o),aber ich möchte einfach all denen Mut machen, die ähnliches erleben müssen und sich manchmal hilflos dadurch fühlen,auch wenn es dauert, es gibt bestimmt einen Weg und ich wünsche jedem vom Herzen, dass er ihn findet!Ich wünsche euch einen entspannten Abend, herzlichst, Petra ♥♥♥

Kommentare:

  1. Liebe Petra, das ist natürlich alles nicht immer problemlos zu verkraften. Mit unserem Kleinsten hatten wir ständig Probleme weil er entweder Lungenentzündung oder Mittelohrentzündung hatte. Beim ersten längeren Krankenhausaufenthalt war sieben Monate. Dazu kamen ebenfalls andere Baustellen und das Problem, das eine OP anstand und ständige Krankheiten diese aber unmöglich machten. Ich habe damals ziemlich gelitten. Und auch heute noch haut es mich um, wenn eines der Kinder ein Wehwehchen hat. Zwischenzeitlich geht es besser und auch wir haben endlich die richtigen Ärzte gefunden. Ich drücke Euch ganz fest die Daumen, das alles ganz, ganz schnell gut wird.

    LG,
    Heike

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  2. Liebe Petra,
    es ist für mich schön zu hören das Euch endlich geholfen wurde. Dem kleinen Mann wünsche ich das diese Klangtherapie gewünschten Erfolg bringt und dir wünsche ich das du die Kraft für die nächste Zeit aufbringst.
    Was wir Mütter manchesmal mit unseren Kindern erleben, miterleben und eigentlich auch mitleiden das kann mancher nicht verstehen der selbst nicht das gleiche erlebt hat.
    Ich finde es einfach klasse das du dir so viel Mühe mit allem gegeben hast und auch nie locker gelassen hast. Natürlich resigniert man zwischenzeitlich mal, aber dann kommen solche Tage wie dein heutiger und man sieht wieder einen Lichtblick.
    Alles Liebe Euch
    Christine

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  3. Ach Petra,
    ich nehm dich erstmal symbolisch ganz fest in die Arme und drück dich mal ganz dolle. Ich hoffe für euch, dass nun die richtige Hilfe für den Kleinsten im Hause Paulina gefunden wurde !
    Ich wünsche euch vom ganzen Herzen, dass ihr die vielen Steine auf eurem Weg leicht überqueren bzw. ausräumen könnt.

    GGLG Grit

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  4. Liebe Petra,

    irgendwie kommt mir das bekannt vor. Lucas hat in der ersten Klasse nicht richtig lesen gelernt, was habe ich mich gequält, um Mama und Oma mit ihm zu lesen. Dann hatte er auch immer Schwierigkeiten mit den Mitlauten, die du selbst genannt hast. Wir haben zwar keinen Hörtest in Richtung "Verzögerung beim Ankommen im Gehirn" gemacht (kein enstprechender Arzt vorhanden), aber meine Mutter (eine ehemalige Grundschullehrerin) hat als erste bemerkt, dass etwas nicht so ist, wie es vielleicht sein sollte. Es hat noch eine Weile gedauert, bis das auch die Schule kapiert hatte, aber dann wurde er auf Lese- und Rechtschreibschwäche (Legasthenie) getestet, und das war's. Nach der "Diagnose" ging es auch meinem Kind sichtlich besser in der Schule. Weg war das "Ich kann das sowieso nicht".

    Okay, er schreibt heute noch wie er spricht, und ich bin davon überzeugt, dass er bestimmte Laute nicht so hört wie wir, aber er "nur" in der Rechtschreibung gehandycapt, seine Intelligenz ist nicht beeinträchtigt (Mathe ist sein Lieblingsfach). Und Einstein war auch Legastheniker...

    Herzliche Grüße

    Anke

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  5. Ohje, das war je eine echt Odyssee..Ich hoffe, dass es jetzt Bergauf geht und die Klangtherapie deinem Sohnemann hilft sich die fehlenden Töne anzueignen.
    Fühl dich gedrückt; ich wünsch dir einen ruhigen entspannten Abend da im Hause Paulina!
    Veel liefs,

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  6. So wie du und die meisten hier, habe auch ich leider schon die Erfahrung machen müssen, dass es manchmal sehr lange dauert und sehr viel Mühe und Energie erfordert bis man den einen findet, der einem helfen kann. Wenn das Problem einen selbst betrifft, ist es schon zermürbend, immer und immer wieder Anlauf zu nehmen und seine Suche fortzusetzen. Wenn es aber die Kinder betrifft, dann macht einen diese Hilflosigkeit völlig fertig! Ich wünsche dir und deinem kleinen, kreativen Kerlchen, dass der neue Weg, der Richtige ist, der euch zu einem Ziel bringt. Nicht immer ist der Weg das Ziel, besonders dann nicht, wenn Kinder darunter leiden müssen.
    Alles Liebe und Gute
    Petra
    (ich finde es gut, dass du mit deinem Erfahrungsbericht, anderen Mut machen und helfen willst!)

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  7. Oh weh, liebe Petra,
    was für viele Probleme, ich kann es gut verstehen, dass man als Mutter da bald verzweifelt. Wir haben ja unsere Diagnosen und sie können behandelt werden, wenn auch mit Schmerzen und Leiden und Einschränkungen in vielen Gebieten.
    Von der Klangtherapie habe ich früher schon viel gehört, auf die kannst du gut vertrauen, sie soll sehr gut sein in all diesen Belangen, und sie behandelt mit einem anderen Ansatz als herkömmlich. Sie ist bestimmt für den Kleinsten gut geeignet!
    Mach dir mal nicht zu viele Sorgen; dass er auf Einsteins Erfinderspuren wandelt, haben wir doch alle schon bemerkt, und ein bisschen Genie mit Wahnsinn hat die Welt schon immer verändert!! Nur Mut!!!
    alles Liebe wünscht dir herzlichst♥ cornelia, die auch im Moment viele viele Sorgen hat!

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  8. Hallo Petra, da wünsche ich dir für die nächste Zeit viel Geduld und auch Glück, dass alles so verläuft wie ihr euch das vorstellt. Ich kann mir schon denken wie nervenaufreibend so etwas ist. Aber Gott sei Dank habt jetzt endlich das Richtige gefunden, ich freue mich für dich und glaube schon, dass du das mit dem KLeinsten schon machen wirst. Wir Mütter tun schließlich alles für unsere Kinder. Viel Glück.
    Liebe Grüße Annerose

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  9. Oh meine Liebe...Ja da muss man dann als Eltern erst mal gaaaaanz tapfer sein!!!!Und dann ganz langsam wieder *ZUVERSICHT* schöpfen!!!!
    Aber ihr werdet es schaffen,aber es wird nur Schrittchen für Schrittchen vorwärt`s gehen,aber es GEHT VORWAERTS!!!!!!Ich drücke euch gaaaanz doll....GabiB.♥

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  10. Huhu,

    das kommt mir irgendwie so bekannt vor....
    unsere kleine Grosse hat auch schon gefühlte 100Hörtest "hinter sich"!Wir sind bei einer sehr guten Logopädin die eine auditive Verarbeitungsproblematik vermutet.Getestet werden kann das erst ab5J.!?Wir haben uns schon überlegt ob wir eine TOMATIS-Therapie machen sollen(=Hörtherapie)Welche Therapie macht ihr denn genau?Bezahlt das die Krankenkasse?
    Ich wünsche euch auf jeden Fall VIEL Erfolg!:-)

    gglg,Sandra

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  11. Hallo liebe Petra:),
    dein Bericht macht ganz bestimmt allen Mut, die ähnliches erleben und das find ich echt gut, dass du geschrieben hast. Auch denen, die vielleicht schon mal ans "Aufgeben" denken, und es dann doch noch einen neuen Weg gibt, den man entdeckt!
    Drück euch von ganzem Herzen die Daumen, dass ihr jetzt euren Weg gefunden habt, es hört sich auf jeden Fall sehr vielversprechend an!!!
    und schicke dir liebste Grüße
    Susanne

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  12. Ich finde es immer wieder schlimm, wenn Ärzte suchen und machen und tun...und am Ende NIX finden.
    Da frage ich mich doch wo der Unterschied zu den Untersuchungen liegt die nun gemacht wurden.
    Mensch ich freue mich sooo mit euch das ihr auf dem richtigen Weg seid...das endlich jemand herausgefunden hat das da doch was war und wie man helfen kann!
    Ich glaub ich würd das dem bisherigen Ohrenarzt mal schicken vielleicht lernt er was dabei.;o)

    Alles alles Gute für euch..

    GLG Tadewi

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  13. ... ich bin erscchrocken, wie lang dieser weg war, bis ihr das kleine ziel vor augen habt.
    unglaublich, wie viel meinen, helfen zu können, die lösung zu kennen und irgendwie einen dann doch in der luft hängen lassen. ich bin glücklich, dass der kleine kerl jetzt einen ast zum hochhangeln hat. was für ein gefühl für die würmer, wenn alles den bach runter zu schwimmen scheint?!!?
    ich selbst höre ja auch extrem schlecht, nur weil mein hno-arzt über 10jahre nicht sah, dass mein gehörgang zerfressen wird. warum sind wir nicht mal zu einem anderen doc??? ich wollte nie den gelben schein, nur eine lösung. nun hatte ich die an der uni lübeck, aber helfen konnten mir die schweren op's nicht mehr.
    fühl dich gedrückt bei den kleinen und großen sorgen, die das leben ständig für uns parat hält. aber die persönlichkeit deines burschen finde ich entzückend, phänomenal und absolut untopbar. tolle kinder hast du!
    steffi

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  14. liebe petra,
    das klingt doch schon sehr positiv, ich drücke euch die daumen dass alles gut wird ;-), speziell wenn er jetzt zur schule geht wäre es schlimm wenn er eventuell oft belächelt wird
    ihr macht das!
    liebe grüße von sabine

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  15. Liebe Petra, ich kann sehr gut nachvollziehen, wie es dir geht. Unser Sohn hat mit 6 Monaten Neurodermitis bekommen, und niemand, der das nicht selbst durchmacht, weiß, wie es ist, wenn jeden Morgen das Bettlaken blutverschmiert ist und die Ärmel vom Schlafanzug an der Haut so festgeklebt sind, daß du sie einweichen mußt, um sie zu lösen. Auch wir haben damals ein regelrechtes Therapie-Shopping durchmachen müssen, bis wir endlich in die Kinderklinik nach Gelsenkirchen gefahren sind, wo wir endlich lernen durften, wie man diese Krankheit heilt. Nun ist das alles vorbei. Wir sind glücklich. Es ist ein gutes Gefühl, danke, daß du mich mit deinem Bericht daran erinnert hast. Ganz liebe Grüße, auch an den "Kleinsten", Tina ;-)

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  16. hi! wie gut das es endlich herausgefunden wurde, was sein problem ist........ich wünsche dir ganz ganz viel liebe und kraft für euch beide und ihm vor allem viel erfolg und spaß beim "üben" ganz ganz liebe grüße und eine feste umarmung, nico

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  17. Liebe Petra!

    Ich wünsche euch viel Kraft und deinem Sohn viel frohen Mut, damit er bald mit der Situation umgehen lernt. Meine Tochter hat am 30. einen Termin für eine psychologische Austestung, weil auch bei ihr Wahrnehmungsstörungen vermutet werden. Ich kann gut mit dir fühlen und schick dir liebe Grüße,
    Bernadette

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  18. hej.. absolut klasse das du nicht aufgiebst.. immer auf den bauch hören wenn es um deine kinder geht.. und wenn es der 10 hörtest ist der dann den erfolg bringt ich freu mich für euch..

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  19. Liebe Petra,
    da sieht man mal wieder das man nie aufgeben sollte und sich nicht als "dumm" verkaufen lassen darf...oje, was hab ich schon alles gehört...es gibt so viele Menschen mit Symphtomen die man "schulmedizinisch" nicht einzuordnen weis (;o))...es ist einfach so, das der ganze Körper zählt und so unendlich vieles zusammen hängt! Da gibt es wohl noch so viel mehr, was wir noch gar nicht wissen. Ich denke aber das ihr auf dem richtigen Weg seid...Klangtherapie das hört sich richtig an und deinem Kleinen wird dort sicher geholfen. Ich wünsche euch viiiiiiiel Kraft und Ausdauer für diesen Weg! Ich drück dich ♥
    Liebe Grüße von Marina

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  20. Hallo Liebe Petra, was mahen die Ärzte nur mit unseren Kindern. Wieviele Untersuchungen und immer ohne Befund. Unglaublich.
    Meiner Schwiegertochter ist ähnliches wiederfahren, mein Enkelchen fing mit ca. 4 Wochen an jämmerlich zu schreien. Untersuchung 3 Monatskoliken also Blähmittelchen ohne Erfolg.
    Kind wird nicht satt, also ständig stillen, ohne Erfolg.
    Mit ca. 3 Monaten wurde gesagt das Baby ist total verwöhnt, also etwas weinen lassen ohne Erfolg.
    Als der Kleine fast 5 Mon. war gab ihr jemand den Tipp Osteopath, dieser hat den Kleinen untersucht und gesehen er war durch die Geburt völlig verrenkt, Kiefer Rippen und Becken waren verrenkt, der kleine Kerl hatte schreckliche Schmerzen undwurde in zwei Sitzungen eingerenkt und von da an hatte sie ein zufriedenes Baby. Das kann es doch wohl nicht sein.

    Ich wünsche Euch von ganzem Herzen alles Gute und hoffe dass die Therapie schnell erste Erfolge zeigt.
    Ganz liebe Grüße
    Beate

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  21. Ach Liebes, ich bin gerade ziemlich still, etwas traurig, den Tränen nah. Ja, es braucht oft Geduld und die habt ihr zum Glück. Wie schön, dass euch der "Kleinste im Hause Paulina" als seine Eltern ausgesucht hat!! Er hat gewusst warum (und ich spüre es auch: weil ihr da seid, voller Liebe, voller Zuversicht, voller Geduld, annehmend, unterstützend, liebend und beschützend).

    Und jetzt, meine liebe Petra, jetzt schau auch gut zu dir, gell!!!

    GLG Sabine, die dich gaaaaaaaaaaaaaaaaanz fest umarmt...

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  22. ... meine liebe Petie... *puuuhhh*, jetzt muss ich erst durchatmen! Es muss so viel Kraft und Mut und Zuversicht und Optimismus und Mutterliebe kosten und wer weiß was noch alles, um immer & immer weiter zu machen... nach Lösungen zu suchen... dem Kind das Gefühl zu geben, dass es o.k. ist, dass es einen Weg gibt. irgendwann. Ganz bald. Ich kann mir eine Erleichterung, wenn auch nur ansatzweise, vorstellen. Da ist endlich Licht am Horizont. Endlich Leute, die wissen, was sie tuen. Ich drück dich ganz, ganz fest... schick dir viel, viel Kraft und denk an euch... allerliebste, alles-wird-gut-Grüße... deine Meike.

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  23. Puh ja, Glück gehabt, wenn jemand mal wirklich die RICHTIGE Diagnose gestellt hat... das ist allerhand und da kann man echt froh sein. Dann kann man sich auf dieses Problem einstellen und kann damit irgendwie umgehen!
    Hast du schon mal etwas von einem "anhaltenden Moro-Reflex" gehört?? Ich weiß ja nicht, welche Schwierigkeiten/Defizite dein Kleiner noch hat, aber ich hörte mal durch Zufall davon und befaßte mich damit. Die Auswirkungen sind vielfach und die Behandlung im Grunde relativ einfach! Komischerweise sind es oftmals die Jüngsten, die Probleme machen, das sehe ich auch in meinem Umfeld öfter. Und mein Jüngster ist da auch nicht so ohne. Momentan habe ich da auch etwas Probleme, ein großes ist z.B. dass der soooo viel redet - gut, ich merke das manchmal schon gar nicht mehr, aber leider fällt er dadurch in der Schule auf, weil er NONSTOP redet, sich selbst und andere ablenkt. Und es ist irgendwie NICHTS zu machen!!! Ich tippte ja auch schon mal auf eine Mischform (selten wohl) von ADS und ADHS!
    Ich las in meiner Krankenkassenzeitschrift einmal davon und da ging es eben u.a. auch um exzessives Reden. Und der zweite Punkt ist, daß er "nie zu Potte kommt" - obwohl er geistig rege ist, auch eine gewisse Intelligenz und ihm auch eine sehr schnelle Auffassungsgabe attestiert wurde. Aber: er kommt in der Schule nicht in die Puschen (sondern redet und redet und redet, anstatt z.B. mit den Matheaufgaben ANZUFANGEN) und auch Zuhause ist es mit den Hausaufgaben ähnlich, oftmals ziehen die sich über den Nachmittag hin, weil er zwischendurch pausiert, mal etwas trinken, mal auf Toilette, mal etwas essen, dann wird der Bleistift "stundenlang" gesucht usw. Ich könnte das jetzt noch weiter ausführen, aber eigentlich wollte ich jetzt hier ja gar nicht MEINE "Lebensgeschichte" erzählen, sondern auf deinen Post eingehen, tz...
    Aber was es nicht alles gibt, daß dein Sohn z.B. bestimmte Buchstaben nicht hören/verstehen kann...Aber wie gesagt, wenn man gewisse Dinge weiß, kann man damit irgendwie umgehen und hat für manches auch mehr Verständnis. Hoffentlich hat es die Schule auch, das ist ja auch immer so eine Sache...
    So, jetzt beende ich meinen Roman aber, ich hoffe, du erzählst späterhin auch nochmals davon...
    Macht es gut! Viele liebe Grüße von Ann

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  24. au weia, liebe petra - das ist ja eine heftige geschichte! ich wünsch dir und euch ganz viel kraft und zuversicht für die weiteren schritte! ich bewundere deine stärke, mit der du mit deinem sohn und der situation umgehst - ich hoffe doch sehr, dass DU DIR gut sorge trägst! herzlichst, daniela

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  25. Liebe Petra,
    gar nicht viele Worte, sondern einfach nur viel Glück, Erfolg, Zuversicht und jede Menge Liebe und Geduld...
    Und sind nicht gerade die "besonderen" Kinder etwas ganz Besonderes?
    Alles Liebe von Jessica

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  26. Klangtherapie ist eine tolle Sache und sie wird deinem Sohn sicher helfen.
    Ja, manchmal ist es schwierig, die richtige Diagnose und den richtigen Therapeuten/Arzt zu finden. Um so schöner für euch, dass es jetzt geklappt hat. Ich wünsche deinem Kleinen alles Gute für die Zukunft. Er wird es schon schaffen, da bin ich sicher.
    Liebe Grüße
    Gertrud

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  27. Oh Petra,
    du weißt ja das 2 unserer Kinder sich durch die Schulzeit kämpfen/kämpften und ich kann dir so nachvollziehen wie schlimm das für dich ist.Lenny hat bis zu seinem 4 Lebensjahr nur ein paar Worte gesprochen und nach vielen erfolglosen Arztbesuchen kamen wir in der Uniklinik dahinter, er hört fast nichts, 3 OPs weiter konnte er in 2 Wochen (!) alles sprechen und aus einem frusttriertem Kind wurde ein Strahlejunge.
    Ich würde mich soooo für euch freuen wenn das euerm Kleinsten jetzt hilft und drück dich mal ganz doll,andrella

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  28. Liebe Petra,
    ich weiß wie Steinig ein Weg sein kann und auch das immer ein paar Kiesel auf dem Weg liegen bleiben werden...aber sie werden über die Jahre weniger;) er wird seinen Weg finden und gehen sowie das ich Euch ganz viel Erfolg mit der Therapie wünsche ♥

    gglg Marion

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  29. Liebe Petra,
    ich drück Euch alle Daumen der Welt, dass Ihr endlich mit der Klangtherapie Erfolg habt und so den Kamof gewinnt.
    Schlimm, dass man sooo sehr auf die Ärzte angewiesen und manchmal richtig hilflos ist, wenn es darum geht eine Diagnose zu erhalten. Natürlich sind auch "nur" Menschen, aber man verlässt sich auf deren Urteil und glaubt und vertraut ihnen. Ich wünsche Euch von Herzen, dass Ihr nun auf dem richtigen Weg seid und das Leben für Euch, vor allen für den "Kleinsten", noch glücklicher verläuft.
    Alles alles Gute und Liebe und ein schönes WE und viele liebe Grüße
    Babsie

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  30. hallo petra,
    ja leider ist das so, erst, wenn du eine diagnose vorweisen kannst, wird eventuell auf das kind entsprechend eingegangen, oder auch nicht...leider, ich denke auch wie du, dass viele kinder es in der schule unnötig schwer haben...euch wünsche ich weiterhin kraft und eine ganze portion geduld...und das ist nicht immer so einfach... wir haben lernen müssen einige dinge einfach auszuhalten und auf uns zu kommen zu lassen, aber ich versuche alles etwas gelassener zu sehen, einige diagnosen, die uns sehr verunsichert haben, sind nie eingetroffen, zum glück...also ich kann sehr nachempfinden....wünsche euch ein wunderbares wochenende, liebe grüße meike

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  31. Liebe Petra,
    schön, dass ihr endlich eine Ursache habt und die Klangtherapie ist sicher der richtige Weg. Ich drücke euch die Daumen, dass es bald Erfolge gibt. Dir wünsche ich weiterhin viel Energie mit dem "Kleinen" den Weg zu beschreiten. DU machst das schon. Mut machen, Trost geben, motivieren....damit der "Kleine" nicht aufgibt.
    Sei mal fest umarmt und ganzganz liebe Grüße
    Conni

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  32. Hallo Petra - das hört sich nach einem langen Weg an... Ich hoffe, daß es wirklich das Problem ist - wenn ich aber ganz ehrlich bin und Deine Geschichte höre, dann glaube ich nicht, daß das Konsonantenproblem das eigentliche Problem ist, sondern etwas viel tiefer sitzt und nur noch nicht gefunden wurde... Die genialen Bilder von ihm und das von Hören nicht auf Gehirn umschalten können und kein Befund beim Ohrenarzt läßt mich eher vermuten, daß es in eine andere Richtung geht.
    Das ist natürlich eine Ferndiagnose - doch mein Bauchgefühl sagt mir, daß ihr noch nicht an dem wirklichen Punkt angekommen seid.
    Ich vermute mal ganz stark, daß er auch jemand ist, der nicht über das Hören die Dinge umsetzen kann und bestimmte Dinge einfach nicht registrieren kann - auch mit noch so viel Klangtraining. Er wird höchstwahrscheinlich hauptsächlich über das Schriftbild und über Farben lernen. Versuch es vielleicht mal über verschiedene Farben für Buchstaben - oder .... ach ich will Euch nicht reinreden. Ich glaube, daß er sehr intelligent ist und demensprechend mal wieder nicht in die Norm des allgemeinen Schullebens hineinpaßt, wo immer nur über das Hören gelernt wird. Legastheniker und ADS'S -ler und Autisten können das nicht gut und es hat mit der anderen Verarbeitung von Informationen etwas zu tun - in diesem Rahmen gibt es tausend verschiedene Abstufungen der Krankheitsbilder und die Ärzte sind noch nicht bei der Neurologie angekommen. Die Kinder haben eine gewisse Genialität und eine Spezialisierung auf Fähigkeiten, schalten aber bei "normalen" Dinge ab - und zwar bis zu total.
    Dennoch hoffe ich sehr, daß es "nur" der Ohrenarzt ist, der euch helfen muß...
    ich glaube es aber nicht.
    Liebe Grüße Tinki

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  33. Liebe Petra,

    ich bin sehr gerührt über eure Geschichte und hoffe es sehr, dass endlich euch geholfen wird!

    Wir selbst wissen selbst nicht was für ein Ausschlag unsere anfangs dieses Jahr gehabt hat! Ein Arzt sagte so der andere weider so! Noch heute ist es nicht es klar was es war und ob es wieder kommt!

    LG, Melanie

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  34. Liebe Petra,

    als ich deinen Bericht gelesen habe, wurde ich sehr traurig und ganz extrem an mein eigenes Kind erinnert. Mein Sohn ist jetzt 7 Jahre alt und seit 3 Monaten haben wir endlich ein Reslutat, nach diversen Hörtest, phsichologischer Austestung, sozialpädiatrischer Untersuchung usw. Durch Zufall geriet ich an eine Frau, die mit verhaltensauffälligen Kindern arbeitet und die ihn wirklich komplett untersucht hat: Verdacht auf das KISS-KIDD-Syndtom, fast alle Frühkindlichen Reflexe noch vorhanden, beim Moro glatte 100% (eigentlich müssten die bis zum 3 Jahr verschwunden sein)und eine elektive Mutation (Sprechblokade in bestimmten Situationen, bei ihm leider bei Stress und vielen Menschen, sprich erst Kiga, jetzt Schule). Wir waren vor 10 Wochen beim Kinderorthopäden, der den Kiss manipuliert hat und seitdem wächst mein KInd über sich hinaus. Nebenbei turnen wir täglich!!! nach bestimmten Übungen, die er alle 6-8 Wochen neu bekommt und es hat sich schon sehr viel getan. Allein wenn ich lese was diese Reflexe beim Kind verhindern wird mir schlecht und ich bin so dankbar und glücklich, diesen Weg gegangen zu sein. Auch wenn es kostet, denn die Krankenkassen zahlen nicht.
    Ich wünsche Euch ganz viel Glück und Erfolg mit der Klangtherapie. Denn es gibt soviel Wege den KIndern zu helfen, den die meisten Schulmediziner leider nicht gehen wollen, da es angeblich zu wenig Erfolge gibt. Meike

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  35. Hallo liebe Petra,

    ich habe es gestern abend schon gelesen,
    aber es war schon sooo spät ...

    Ich freue mich, dass Ihr nicht mehr im Dunkeln tappt! Es ist für Kinder besonders schlimm, wenn es immer heißt, es müsste schon dieses oder jenes können. Um so schöner ist es, wenn der Kleinste sozusagen es schwarz auf weiss hat, dass er gar nicht anders kann. Ich glaube, das gibt unheimlich viel Selbstwertgefühl.

    Uns geht es oft nicht anders.
    Wir haben nächsten Monat einen großen Check in der Klinik, in der Laura geboren wurde. Einerseits finde ich es gut, dass solche Extremfrühchen nach 2 Jahren sich vorstellen. Das zeigt der Medizin, wie gut sich solche Kinder entwickeln. Aber ein bisschen Bammel habe ich auch, denn ich weiß, dass Laura einige (für uns kleine) Defizite hat. Und die Schuldmedizin kennt leider kein Pardon und ist sehr streng.
    Dass unser Mäuschen Sachen kann, die andere Kinder in ihrem Alter nicht können, interessiert leider keinen. Das ist schon bitter.

    Ganz liebe Grüße und viel Kraft für den weiteren Weg! Anna

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  36. Habe gerade durch Zufall deinen Blog entdeckt.
    Ich wünsche euch viel Kraft und Zuversicht auf eurem Weg!
    Wofür lohnt es sich mehr zu kämpfen, als für die eigenen Kinder?
    Viel Kraft sendet die
    Susanne

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  37. Hallo liebe Petra,

    was es alles gibt, das es möglich ist das man bestimmte Buchstaben gar nicht hören kann hab ich noch nicht gewußt.
    Mit unserer Tochter haben wir auch schon so einiges mit gemacht weil sie eine Auditive Wahrnehmungsstörung hat und wir von einer Klinik zur nächsten mussten um Hilfe zu bekommen, doch nun klappt alles ganz gut.
    Ich hoffe dass nun die richtige Hilfe für deinen Kleinen gefunden wurde und viel Kraft weiterhin.

    Ganz lieben Gruß und vielen Dank für deine lieben Genesungs- Wünsche.

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  38. Oh liebe Petra, ich freue mich irgendwie von Herzen für euch, dass nun eeeeendlich eine Ursache gefunden wurde und ein Weg nach vorne bereitet wurde!!! Auch wenn es mir unsagbar leid tut, dass ihr bereits einen so steinigen Weg hinter euch bringen musstet! Und all die Schweißtropfen und (vielleicht auch) Tränen, die euch die vergangenen Steine gekostet haben, werden die zukünftigen glattspülen, sodass ihr den Weg von da ab ganz einfach passieren könnt!!!
    Ich drücke euch ganz feste und wünsche euch von ganzem Herzen alles alles Gute!!!
    Bianca

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  39. Hallo Petra,

    ohne wirklich die richtigen Worte, wünsche ich euch weiterhin viel Kraft und Geduld.

    Unsere Tochter befindet sich in ähnlicher Situation wie dein Kleiner.
    In Deutschland konnte keiner etwas finden, wir haben uns selbst geholfen, aber nur mit kleinen Fortschritten.
    Nun leben wir momentan in Brasilien und sie besucht die amerikanische Schule hier.
    Sie fängt wieder bei Null an und ich kann sie nicht weiter leiden sehen. Sie zweifelt an sich, und wir sind erst in der dritten Klasse! Könntest du mir vielleicht die Adresse deiner Therapeutin schicken oder irgend einen Hinweis, wie ich in Kontakt mit ihr treten könnte?

    Ganz liebe Grüße aus dem frühlingshaftem Belo Horizonte,
    Kamilla

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  40. Liebe Petra,

    ohhh, so traurig es sich anhört umso schöner ist es doch, daß man jetzt weiß, was es ist. Ich wünsche Euch eine leichtere Zeit und das es dem Zwerg dann besser geht.

    Habe gerade fast das gleiche vor mir. 20.Oktober Termin beim Päd.Audiologen. Neben anderen Baustellen, meint die Logopädin auch, daß bei Simon ein Defekt ist, was ich auch vermute. Er hört es, aber es kommt nicht an und merken geht auch nicht. Den Termin, den wir schon beim Ohrenarzt hatten war einfach nur Horror, da unser Söhnchen ja noch andere Defizite (Autismus usw.) hat. Ich hoffe jetzt auch auf einen positiven Termin.

    Verwende auch viel Zeit mit Üben und manchmal ist es frustrierend, aber wenn dann nur das Kleinste gemerkt wird, ist man der glücklichste Mensch auf Erden.

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit.

    Liebe Grüße
    Yvette

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